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Beachsoccer – Fußball im Sand: ein Trendsport mit bewegter Geschichte

Beachsoccer für Kinder und Jugendliche

Strandsport für Kinder und Jugendliche in Sachsen kann auch mit dem runden Leder in den Sand gehen: Beachsoccer ist Fußball in seiner spektakulärsten Form – Dribbeln, Fallrückzieher, artistischer Volley-Abschluss, und das alles barfuß im weichen Sand. In Sachsen ist die organisierte Szene zwar überschaubar, doch der Sport lebt – auf Freiplätzen, bei Events und im Freizeitsport für Kinder.

Allgemeines – vom Landgang europäischer Seeleute zur Copacabana-WM

Beachsoccer ist eine Trendsportart, die sich – genau wie Beachvolleyball und Beachhandball – aus einem ursprünglichen Strand- und Freizeitsport entwickelte. Das Ursprungsland ist Brasilien, die eigentlichen Begründer jedoch waren europäische Seeleute, die bereits Ende des 19. Jahrhunderts auf Landgängen Sandfußball spielten und damit den Grundstein für eine Sportart legten, die von den Stränden Brasiliens aus die Welt eroberte. In Europa stieg die Popularität erst in den 1960er Jahren. Die ersten offiziellen Spielregeln entstanden 1992; 1995 fand die erste offiziell ausgerichtete Beach-Soccer-WM am Strand der Copacabana in Rio de Janeiro statt.

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Die Sportart – drei Drittel, barfuß und voller Tricks

Das technisch schnelle Spiel wird von zwei Mannschaften auf einem 35 bis 37 x 26 bis 28 Meter großen Sandfeld bestritten. Jede Mannschaft besteht aus vier Feldspielern und einem Torwart, mit bis zu fünf Wechselspielern, die beliebig oft eingewechselt werden dürfen. Ein Spiel besteht aus drei Dritteln à 12 Minuten mit jeweils drei Minuten Pause. Bei Unentschieden gibt es zunächst eine dreiminütige Verlängerung, dann ein Neunmeterschießen. Die Torlinie markiert nur imaginäre Strafräume und Mittellinien durch farbige Fahnen. Tore von 5,50 m Breite und 2,20 m Höhe geben das Ziel vor. Gespielt wird barfuß – der weiche Sand macht artistisches Spiel nicht nur möglich, sondern nahezu obligatorisch.

Voraussetzungen für Beachsoccer

Das verkleinerte Spielfeld macht Beachsoccer zu einem sehr dynamischen, von Schnelligkeit geprägten Sport. Der Sandboden fordert gleichzeitig erheblich mehr Kraft und Ausdauer als Rasen. Die weiche Unterlage verringert die Verletzungsgefahr spürbar und erlaubt einen höheren Einsatz an Bewegungsgeschicklichkeit – Koordination und Technik werden intensiv trainiert. Geeignet ist Beachsoccer für Kinder ab etwa 8 bis 10 Jahren, sobald grundlegende Fußballtechnik vorhanden ist.

Ähnliche Sportarten

Beachsoccer stammt vom Fußball ab und wurde für den Sand angepasst. Ähnliche Spiele auf kleinerem Feld mit weniger Spielern sind Hallenfußball und Futsal. Auch Beachvolleyball und Beachhandball gehören zur Familie der Strandsportarten.

Beachsoccer & Strandsport in Sachsen – Lage und Anlaufstellen

Der organisierte Beachsoccer-Spielbetrieb beim Sächsischen Fußball-Verband (SFV) wurde nach der Corona-Pandemie eingestellt – mangels Nachfrage gibt es seit 2020 keine offiziellen Turniere mehr beim SFV. Als Strandsport für Kinder in Sachsen lebt Beachsoccer jedoch auf Freiplätzen und bei großen Events weiter. Engagierte Vereine wie Sandball e.V. Leipzig halten die Szene am Leben. Wer Beachsoccer in Sachsen ernsthaft betreiben oder fördern möchte, kann sich beim SFV melden – bei genug Nachfrage wird das Thema neu bewertet:

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