Strandsport für Kinder und Jugendliche in Sachsen – das geht auch ganz ohne Meeresküste! Beim Beachvolleyball landen Schmetterbälle im Sand, der Teamgeist ist groß und der Spaßfaktor noch größer. In Sachsen gibt es eine lebendige Beachvolleyball-Szene mit Nachwuchsförderung von U12 bis U18 – von Dresden über Leipzig bis Grimma und ins Vogtland.
Allgemeines – vom Freizeitspaß am Pazifik zur olympischen Disziplin
Beachvolleyball etablierte sich seit den 1920er Jahren aus dem klassischen Volleyballspiel zu einer eigenständigen Sportart. Ursprünglich als Freizeitsport an kalifornischen Stränden betrieben, fand Beachvolleyball binnen zehn Jahren seinen Weg nach Europa – und in den 1980ern wurden die ersten professionellen Turniere ausgetragen. 1996 in Atlanta wurde Beachvolleyball schließlich olympische Disziplin.
Die Sportart – Regeln, Spielfeld und Zählweise
Als Mannschaftssport wird Beachvolleyball ausschließlich auf einem 8 x 16 Meter großen Sandfeld gespielt, wobei sich beide Teams mit je 2 Spielerinnen oder Spielern gegenüberstehen. Ein Netz von 2,43 m (Männer) bzw. 2,24 m (Frauen) teilt das Feld. Ziel ist es, den Ball so über das Netz ins gegnerische Feld zu spielen, dass er die Sandlinie berührt oder das andere Team ihn nicht regelgerecht zurückgeben kann. Jedes Team hat drei Ballkontakte. Gespielt wird nach dem Rally-Point-System: Jeder Punkt zählt, unabhängig vom Aufschlagrecht. Gewonnen hat das Team, das zuerst zwei Sätze zu 21 Punkten (mit 2 Punkten Vorsprung) gewinnt – bei 1:1 entscheidet ein dritter Satz bis 15 Punkte.
Voraussetzungen für Beachvolleyball
Da es keine festen Positionen gibt, fordert Beachvolleyball anspruchsvolles Zusammenspiel, hohe Konzentration und gegenseitiges Vertrauen. Kraft, Ausdauer und Schnelligkeit sind gefragt – der Sandboden macht dabei jeden Sprint anstrengender als auf Hallenboden, trainiert aber gleichzeitig intensiv die gesamte Muskulatur. Für Kinder und Jugendliche gibt es in Sachsen altersgerechte Angebote, auch ohne Vorkenntnisse, ab etwa 8 Jahren.
Ähnliche Sportarten
Beachvolleyball hat seine Wurzeln im Hallenvolleyball und teilt mit ihm die grundlegenden Spielregeln. Als Freizeitsport lässt er sich leicht variieren. In Urlaubsgebieten findet auch Wasservolleyball immer mehr Anhänger.
Beachvolleyball & Strandsport in Sachsen – Vereine und Anlagen für Kinder und Jugendliche
In Sachsen gibt es eine beachtliche Beachvolleyball-Infrastruktur – von großen Vereinen mit eigenem Nachwuchsprogramm bis hin zu regionalen Turnierhochburgen abseits der Großstädte. Der Sächsische Volleyball-Verband (SSVB) koordiniert Jugendsachsenmeisterschaften, Junior-Cups und Jugendligen für diesen Strandsport mit Kindern in Sachsen:
- beach.ssvb.org – Sächsischer Volleyball-Verband, Beachvolleyball-Spielbetrieb, Jugendligen und Turnierkalender
- ssvb.org – Sachsenmeisterschaften Beachvolleyball, Jugendklassen U12 bis U18
- ssvb.org – Junior-Cups und East Kids Masters, Nachwuchswettbewerbe im sächsischen Beachvolleyball
- chemvolleykids.de – CWSV Volleykids Chemnitz, Kinder- und Jugendtraining ab U12, 2025 bei den Deutschen Beach-Vereinsmeisterschaften U15
- post-sv-dresden.de – Post-SV Dresden, 150 Kinder und Jugendliche, Hallenvolleyball und Beachvolleyball, eigene Beachanlage im Ostrapark
- timnatzschka.de – Beach Sachsen, Übersicht aller Beachvolleyballplätze und Turnierserie in Sachsen
- volleyballfreak.de – Volleyball in Sachsen, Vereinsübersicht und Beachlocations nach Städten
- volleyballfreak.de – Beachvolleyball Dresden, alle Vereine und Sandfelder auf einer Karte
Beachvolleyball-Hotspots abseits der Großstädte
Nicht nur in Dresden und Leipzig wird geballt – in Sachsen gibt es Beachvolleyballhochburgen in Grimma, der Sächsischen Schweiz/Osterzgebirge, Chemnitz, Freiberg, Niederdorf, Riesa, Coswig und dem Vogtland, mit Turnierprogrammen, die schon seit Jahren regelmäßig stattfinden:

