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Kitesurfen – Trendsport zwischen Wind und Wellen (und die Lage in Sachsen)

Kind beim Kitesurfen auf einem See in Sachsen bei schönem Wetter.

Wassersport in Sachsen für Kinder und Jugendliche – das ist ein weites Feld. Kitesurfen zählt zu den aufregendsten Disziplinen: hohe Sprünge, spektakuläre Tricks und Windkraft pur. Doch in Sachsen ist die Rechtslage besonders. Was es damit auf sich hat und welche Alternativen es für junge Wasserbegeisterte gibt, erklären wir hier.

Was ist Kitesurfen? – Entstehung eines Trendsports

Experimente mit lenkbaren Flugdrachen gibt es seit über 200 Jahren. Der moderne Kitesurfsport entstand in den 1980er Jahren durch erste Versuche, sich auf Skiern oder Boards von einem Lenkdrachen über das Wasser ziehen zu lassen. Erst als Drachenhersteller wirklich wassertaugliche Materialien – sogenannte Soft-Kites – auf den Markt brachten, wurde daraus ein echter Trendsport. Seit 2000 organisiert der Weltverband PKRA (Professional Kiteboard Riders Association) die jährliche Kite World Tour.

Die Sportart Kitesurfen – Disziplinen und Ausrüstung

Kitesurfer unterliegen den Schifffahrtsregeln und müssen sich wie Segler verhalten. Die Ausrüstung aus Board, Steuerbar sowie Steuer- und Sicherheitsleinen und Kite richtet sich nach Windstärke und Könnensstand. Das Besondere sind weite, oft mehrere Meter hohe Sprünge und spektakuläre Tricks. Im Wettkampf gibt es drei Hauptdisziplinen: Freestyle (Originalität, Sprunghöhe und Technik), Boarder Cross (Hindernisparcours, nur die Schnellsten kommen weiter) und Course Racing (reines Geschwindigkeitsrennen).

Voraussetzungen für das Kitesurfen

Kitesurfen verlangt ein hohes Maß an Kraft, Koordination und Reaktionsvermögen. Kenntnisse der Wind- und Schifffahrtsregeln sind Pflicht und werden in einem obligatorischen Einsteigerkurs vermittelt. Das empfohlene Mindestalter liegt je nach Anbieter bei 10 bis 14 Jahren.

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Buggykiting (auf Land), Snowkiting, Windsurfen, Gleitsegeln.

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Kitesurfen & Wassersport in Sachsen – Rechtslage und Alternativen für Jugendliche

Kitesurfen in Sachsen ist nach der Sächsischen Schifffahrtsverordnung grundsätzlich verboten und nur in seltenen Ausnahmefällen genehmigt. Aktuell genehmigte Spots sind der Hainer See (bei Leipzig), der Geierswalder See und der Bärwalder See (Lausitzer Seenland). Für Kinder und Jugendliche gibt es in Sachsen dennoch kaum strukturierte Kitesurfkurse – wer den Trendsport in geordneter Form lernen möchte, weicht auf Kiteschulen an der Ostsee aus.

Als nahegelegene Alternative bietet sich Windsurfen an – mit ähnlichem Wind- und Wassergefühl, aber breiterer Vereinsstruktur in Sachsen. Auch SUP (Stand-up-Paddling) ist an vielen sächsischen Seen möglich und für Kinder gut geeignet.

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